29.05.2019

Darum ist sie so wichtig

Berufsunfähigkeitsversicherung

© DDRockstar - stock.adobe

Jeder vierte Beschäftigte muss wegen Krankheit vorzeitig seinen Beruf aufgeben. Die Hauptursachen sind psychische Erkrankungen, Probleme mit Gelenken und der Wirbelsäule sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Doch wer bezahlt Ihr Gehalt, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können? Vom Staat erhalten Sie nur einen Bruchteil Ihres bisherigen Einkommens. Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung schließen Sie die immer größer werdende Lücke der gesetzlichen Rentenversicherung.  

Erwerbsminderungsrente

In der Vergangenheit führten Rentenreformen zu kontinuierlichen Leistungsminderungen in der gesetzlichen Absicherung. Derzeit beträgt die durchschnittliche gesetzliche Erwerbsminderungsrente rund 700 Euro brutto monatlich. Dabei gibt es viele Personengruppen wie Berufsanfänger, Hausfrauen, Studenten oder Selbstständige, die unter Umständen keinen Anspruch auf die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben.

Wie hoch die Rente ausfällt, richtet sich danach, wie viele Stunden der Versicherte am Tag arbeiten kann. Sind es drei bis sechs Stunden, dann erhält der Versicherte nur die halbe Erwerbsminderungsrente. Sind es weniger als drei Stunden, dann gibt es die volle Rente.

Wer auf dem Arbeitsmarkt noch tätig sein kann, muss auch weniger qualifizierte Tätigkeiten ausüben und ggfs. finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Diese Regelung gilt für alle Erwerbstätigen, die nach dem 2.1.1961 geboren sind. Für Versicherte, die vor dem 2.1.1961 geboren sind, gibt es eine Sonderregelung. Sie haben Berufsschutz und können die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bekommen, wenn sie in ihrem erlernten oder ausgeübten Beruf weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung schließen Sie die immer größer werdende Versorgungslücke der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Versicherung bezahlt bereits ab einer ärztlich bescheinigten Berufsunfähigkeit von 50 Prozent eine monatliche Rente für den versicherten Zeitraum. Die Rentenhöhe ist an ein vorher vereinbartes Einkommen gekoppelt. Die Berufsunfähigkeitsrente sollte mindestens die monatlichen Fixkosten abdecken: Miete oder Darlehensraten für Haus/Wohnung, Mietnebenkosten, Krankenversicherungsbeiträge und natürlich die Lebenshaltungskosten, wie z. B. Verpflegung und Kleidung.

copyright BPF Best Practice Forum GmbH

Unsere Empfehlung

Partner

R+V Allgemeine Versicherung AG

Karsten Eisenhauer
Voltastraße 84
60486 Frankfurt

Fon: 069 7803 4001
Fax: 069 7803 774001

Drucken