Tipps für die schnelle Umsetzung

IT-Sicherheit im Homeoffice

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Fast jeder zweite Beschäftigte arbeitet derzeit im Homeoffice. Was in der Corona-Krise als Notlösung gedacht war, kann demnächst für viele Beschäftigte Normalität werden. Nach einer aktuellen Studie von YouGov im April 2020 möchten 68 Prozent der Befragten nicht mehr dauerhaft ins Büro zurück. 29 Prozent möchten mindestens einen Tag von zu Hause aus arbeiten. Der Trend zum Homeoffice wird voraussichtlich anhalten. Die hohen Anforderungen an IT- und Datensicherheit sind dabei zu gewährleisten. 

Technik

Zunächst ist es wichtig, dass die technische Ausstattung mit Laptop, Internet, Telefon und sicherem Zugriff auf die Unternehmensdaten möglich ist. Immer mehr IT-Dienstleister bieten dazu Komplettlösungen an.

Klare Regeln

Treffen Sie eindeutige Regeln für das Arbeiten im Homeoffice und das Einhalten der IT- und Datensicherheit. Erstellen Sie einen Leitfaden, den Sie Ihren Mitarbeitenden in schriftlicher Form übergeben. Legen Sie z. B. fest, welche Informationen außerhalb des Unternehmens bearbeitet werde dürfen und welche Schutzmaßnahmen zu treffen sind. Da in der aktuellen Situation in den meisten Homeoffices ein vergleichsweise geringes Sicherheitsniveau erreicht wird, sollten Sie abwägen, welche Tätigkeiten am Heimarbeitsplatz oder lieber im Büro durchzuführen sind.

IT-Systeme und Sicherheit

Grundsätzlich sollten keine privaten Geräte im Homeoffice zum Einsatz kommen. Achten Sie darauf, dass nur firmeneigene Geräte genutzt werden, die die IT- und Datensicherheit gewährleisten. Sämtliche Daten müssen vor Verlust, Datendiebstahl, Manipulation und Viren geschützt werden. Die IT-Struktur ist zu dokumentieren, damit im Notfall schnell eingegriffen werden kann.

Häufig kommen mobile Geräte zum Einsatz. Da bei den tragbaren Geräten die Gefahr von Zerstörung durch Stürze, falschen Transport oder falsche Aufbewahrung größer ist als bei stationären Geräten, sollten Daten nicht lokal gespeichert werde. Tragbare IT-Systeme sollten unbedingt verschlüsselt werden.     

Der Zugriff auf das firmeneigene Netzwerk sollte ausschließlich über gesicherte VPN-Verbindungen erfolgen. Diese sind ggfs. an weitere Authentifizierungen gekoppelt. Die Zugriffsrechte sind soweit einzugrenzen, dass Ihre Mitarbeitenden alle Anwendungen auch im Homeoffice nutzen können. Weisen Sie Ihre Mitarbeitenden darauf hin, dass Sie keine unbekannten Medien oder Datenträger mit ihren Dienstgeräten verbinden.

Support für Telearbeitsplätze

Damit die Mitarbeitenden störungsfrei im Homeoffice arbeiten können, sollten Sie einen Ansprechpartner für Hard- und Softwarefragen benennen, der jederzeit zu erreichen ist und über Fernwartung Fehler beheben kann.

Videokonferenzen

Zur Gruppenkommunikation sind Videokonferenzen notwendig. Die US-amerikanische Plattform Zoom ist dafür mittlerweile angesagt, ist aber durch Datenschutzprobleme ins Gerede gekommen. Andere Plattformen wie Teams (Microsoft), Team Viewer oder Go To Meeting kosten Geld. Für Videokonferenzen reichen Laptop mit Kamera und Mikro aus. Für spezielle Konferenzräume gibt es auch große Bildschirme und spezielle Ausstattungen bis hin zu Virtual-Reality-Brillen.

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