Glücksgefühle selbst erzeugen

Herbstblues und Corona

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Im Herbst bricht nicht nur die dunkle Jahreszeit an, sondern mit ihr auch die Saison der Stimmungstiefs. In diesem Jahr kommt zudem die Corona-Pandemie mit ihrem „Lockdown-Light“ hinzu. Diese Kombination ist eine große Belastung für viele Menschen. Das ist aber kein Grund, um den Kopf hängen zu lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, dem Herbstblues in den nächsten Wochen zu entkommen.

Stimmungstief im Winter

Es ist vor allem das mangelnde Tageslicht, weshalb die Stimmung im Winter leidet. Bei Lichtmangel schüttet der Körper das Schlafhormon Melatonin aus. Das macht müde und antriebslos. Auf keinen Fall sollte man sich bei trüber Stimmung ins Bett legen. Das verstärkt die schlechte Stimmung noch eher. Jetzt ist es umso wichtiger, tagsüber an die frische Luft zu gehen. Dort bekommen Sie selbst an schlechten Tagen mehr Licht als in der Wohnung. Experten empfehlen, möglichst jeden Tag für eine halbe Stunde in die Natur zu gehen.

Was auch noch hilft

  • Gönnen Sie sich was Leckeres! Jeder Mensch hat seine Lieblingsmahlzeiten, auf die der Körper mit angenehmen Gefühlen reagiert. Was nicht heißen soll, dass Sie zu viel und zu oft davon essen sollen. Aber wenn Sie so gerne Kuchen oder Pizza mögen, gönnen Sie sich hin und wieder ein Stück – ist zwar nichts für die schlanke Linie, macht dafür aber glücklich. Auch scharfe Gewürze beleben.
  • Treiben Sie Sport. Überwinden Sie Ihre Antriebsschwäche und bauen Sie täglich ein Sportprogramm in ihren Tagesablauf ein. Sport kurbelt die Produktion des Glückhormons Serotonin an und baut das Stresshormon Cortisol ab. Außerdem regt Sport den Kreislauf an und macht uns wacher. Und wer nach einer langen Sporteinheit nach Hause kommt, wird den Abend auf dem Sofa so richtig genießen.  
  • Sorgen Sie für einen geregelten Tagesablauf. Ein strukturierter Tag mit positiven Aktivitäten wie beispielsweise Malen, Musik, Lesen oder Bewegung gibt Sicherheit und Zufriedenheit. Verzichten Sie auf übermäßiges Herumsurfen im Internet oder stundenlanges Fernsehgucken. Die vielen Nachrichten dort verängstigen nur noch mehr.  
  • Suchen Sie Kontakt zu anderen Menschen – auch wenn es derzeit nur mit Abstand und Maske möglich ist. Einsame Menschen sind meistens unglücklicher als gesellige Menschen, weil der Mensch tatsächlich ein Herdentier ist. Soziale Kontakte wirken sich positiv auf die Stimmung aus. Sie lenken auch in Krisenzeiten ab und helfen über manche bedrückte Stimmung hinweg. Wenn es demnächst hoffentlich wieder möglich ist, gehen Sie dorthin, wo auch andere Menschen freiwillig hingehen: ins Museum, Schwimmbad oder Kino.

Das Recht auf schlechte Laune

Herbstdepressionen und ähnliche Stimmungstiefs werden erst richtig schlimm durch den falschen Umgang damit. Wer darunter leidet, fühlt sich oft minderwertig oder als Versager. Nehmen Sie sich das Recht, auch einmal schlechte Laune zu haben. Sie befreien sich selbst von unnötigem Druck. Der Stress, der dadurch wegfällt, kann Ihren Körper nicht länger mit negativen Botenstoffen vollpumpen. Betroffene sollten Hilfe suchen, wenn die Symptome regelmäßig und verstärkt auftreten. 

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